Montag, 21. Mai 2012  
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  Breitensport minimieren  
Breitensportkonzept | 2. Judo-Breitensportangebote/Leistungsvergleiche | 3. Ziele/Inhalte u. Aktivitäten nach Alters- und Z | 4. Möglichkeiten zur Ausbildung der Übungsleiter | 5. Kooperation JVP – Vereine:
 
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  1. Judo-Breitensport
    1. Was ist Judo-Breitensport?
    2. Judo-Breitensport ist Sport für jedermann/frau. Er ist unabhängig von Konstitution, Alter, Geschlecht und Bewegungsrepertoire. Breitensport wird von der breiten Masse der Judokas betrieben, er bedeutet nicht Sport für Randgruppen. Zielgruppe sind die Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Behinderte der Vereine. Der Breitensport erreicht ca.  90 %  (lt.DJB) der aktiven Judokas in den Vereinen. Daran kann man unschwer erkennen wie wichtig die Grundlage des  Judo-Breitensport ist.

    3. Die Gruppe des Judo-Breitensport
    4. Die Gruppe ist inhomogen in Bezug auf Alter, Konstitution, Geschlecht, Graduierung und Vorerfahrung. Der Übungsleiter muß nach Motiven und Vorerfahrungen der Judokas differenzieren und das Training danach gestalten, bzw. in geeigneteren Gruppen aufteilen.

    5. Die Motive des Judo-Breitensport
    6. Die Motive sind vor allen Dingen Gesundheit, Wohlbefinden und Fitneß. Im Judo wird die ganzheitliche Körper- und Bewegungserfahrung sehr groß geschrieben. 

      Judo als Ausgleich zum Beruf/Alltag ohne Zwang zur Leistung (d.h. jedoch nicht daß im Breitensport keine Leistung erbracht wird).

    7. Wieso ist Judo besonders geeignet diese Motive zu verwirklichen?
    8. Judo strebt eine ganzheitliche  Körperausbildung an und ist durch seinen Anwendungsaspekt sinnorientiert. Judo ist durch seine Partner- und Gruppenarbeit stark sozial ausgerichtet. Die Komplexität der Judo-Bewegungen fördert alle motorischen Eigenschaften, sowie koordinative Fähigkeiten.

    9. Ziele des Judo-Breitensport
    10. Grundlegendes Ziel ist eine solide Basisausbildung. Es werden die konditionellen Fähigkeiten, insbesondere der Ausdauer und der technischen Fertigkeiten gefördert. Bewegungsdefizite werden ausgeglichen und Körper- bzw. Bewegungserfahrung werden vermittelt.

      Richtig betrieben bietet der Judo-Breitensport eine Anleitung zum lebenslangen Sporttreiben. Er vermittelt Erfolgserlebnisse für jeden, durch seine variablen “Leistungsvergleiche”.

    11. Rolle des/der Übungsleiters/in im Judo-Breitensport
    12. Der/die Übungsleiter/in tritt vor allem als Partner- und Gruppenmitglied auf. Er/sie ist Animateur und Motivator indem er/sie ein variables Training anbietet. Ein wichtiger Punkt ist seine/ihre Rolle als Zuhörer und “Pädagoge”. Er/sie sollte immer ein offenes Ohr haben, wenn es um Probleme der Judokas geht (insbesondere bei Kindern sehr wichtig).

      Nicht zu unterschätzen ist sein/ihr Einfluß als Vorbildfunktion gegenüber den Sportlern.

      Der/die Übungsleiter/in  hat den maßgeblichen Einfluß auf die Verbreitung der Breitensportaktivitäten  und Ideen im Verein.


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